Viele Anfänger:innen fragen sich zu Beginn: „Wie lange dauert’s eigentlich, bis ich wirklich schwimmen kann?“ Die ehrliche Antwort: Es kommt drauf an – aber mit dem richtigen Kurs, etwas Übung und Motivation geht’s oft schneller, als man denkt!
Egal, ob du als Kind die ersten Züge lernst oder dich als Erwachsener endlich traust, ins Wasser zu gehen: Schwimmen lernt man nicht über Nacht – aber du wirst schon nach wenigen Wochen erste Fortschritte merken. Wichtig ist, dass du regelmäßig dranbleibst und dir selbst keinen Druck machst. Denn jeder Mensch lernt im eigenen Tempo.
In Österreich gibt es zum Glück viele Möglichkeiten, schwimmen zu lernen – vom klassischen Schwimmkurs im Hallenbad über Einzelunterricht bis hin zum Sommertraining im See. Damit du dir besser vorstellen kannst, wie der Lernprozess ablaufen kann, haben wir dir hier einen realistischen Zeitplan zusammengestellt. Er zeigt dir, was du in den ersten Wochen ungefähr erwarten kannst – Schritt für Schritt, ganz entspannt.
- Woche 1–2: Erste Wassergewöhnung
Du lernst, dich im Wasser wohlzufühlen. Viele Anfänger:innen brauchen ein bisschen Zeit, um Vertrauen zu fassen. In diesen ersten Einheiten geht es ums Planschen, Pusten, Gleiten und sich ans Wasser gewöhnen.
Ziel: Keine Angst mehr vor dem Wasser, erste Tauchversuche, unter Wasser ausatmen
Falls du mit Wasserangst zu kämpfen hast, haben wir dir die Möglichkeiten aufgelistet, wie du diese überwinden kannst. - Woche 3–4: Erste Schwimmbewegungen
Jetzt geht’s langsam los mit den Basics: Brustschwimmen wird meistens als erste Technik geübt. Arme und Beine koordinieren – klingt einfach, ist aber anfangs gar nicht so leicht.
Ziel: Erste Meter ohne Hilfe schwimmen (mit oder ohne Schwimmhilfe) - Woche 5–6: Technik verbessern & sicherer werden
Du wirst sicherer, schaffst schon ein paar Bahnen am Stück und arbeitest an der Atmung und dem Rhythmus. Vielleicht wagst du dich auch an neue Lagen wie Rückenschwimmen.
Ziel: 15–25 Meter selbstständig schwimmen, gute Wasserlage - Woche 7–8: Sicherheit & Ausdauer
Du trainierst jetzt gezielter – auch mal längere Strecken oder verschiedene Techniken. Wer regelmäßig übt, kann nach 2 Monaten schon richtig sicher schwimmen.
Ziel: Sicher schwimmen, keine Panik bei Wasser im Gesicht, Ausdauer verbessern
Ein Schwimmkurs Wien Erwachsene macht auch große Erstschwimmer zu Wasserratten!
Wie oft sollte man üben?
1–2x pro Woche ist ein guter Start. Wer schneller Fortschritte machen will, kann auch öfter ins Wasser gehen – wichtig ist aber, regelmäßig zu üben.
Fazit:
Die meisten Anfänger:innen in Österreich lernen innerhalb von 6–8 Wochen die Grundlagen des Schwimmens – vorausgesetzt, sie üben regelmäßig und haben gute Anleitung. Wer sich Zeit lässt oder nur unregelmäßig trainiert, braucht vielleicht ein bisschen länger – und das ist völlig okay!
Was lernt man eigentlich in einem Schwimmkurs?
Ein Schwimmkurs ist viel mehr als nur „irgendwie über Wasser bleiben“. Du lernst Schritt für Schritt, wie du dich sicher, effizient und mit Spaß durchs Wasser bewegst. Besonders in Österreich sind Schwimmkurse gut strukturiert – und meistens macht’s sogar richtig Spaß!
Hier findest du einen Überblick über die Schwimmhilfen, die regelmäßig in den Kursen verwendet werden.
Die Basics – was du im Kurs lernst:
- Wassergewöhnung: Der allererste Schritt. Hier geht’s darum, Vertrauen zum Wasser aufzubauen – zum Beispiel durch Pusten, Tauchen, Gleiten und ins Wasser springen.
- Richtige Atmung: Klingt simpel, ist aber super wichtig! Du lernst, wie du unter Wasser ausatmest und im richtigen Moment Luft holst.
- Schwimmbewegungen: Meist startet man mit Brustschwimmen – die klassische Technik, bei der du Kopf über Wasser bleibst. Danach kommen je nach Kurs auch andere Stile dazu.
- Sicherheit im Wasser: Dazu gehört z. B. sich auf dem Rücken treiben lassen, untertauchen oder mal in tiefem Wasser ruhig bleiben.
- Ausdauer & Technik: Wenn du die Grundlagen draufhast, geht’s weiter mit Technik-Feinschliff und ersten längeren Distanzen.
Wenn du gerade das erste mal Schwimmen lernst, schau dir auch mal unseren Schwimmguide für Anfänger an.
Schwimmstile, die du lernen kannst 🏊♀️
Wenn du das Schwimmen lernst, wirst du meist mit dem Brustschwimmen beginnen – aus gutem Grund: Es ist der am leichtesten zu erlernende Stil, gibt dir viel Sicherheit im Wasser und erlaubt es dir, den Kopf über Wasser zu halten. Für viele Anfänger:innen ist das besonders angenehm, weil man sich beim Atmen nicht stressen muss.
Sobald du dich mit dem Wasser wohler fühlst, kannst du auch andere Schwimmstile ausprobieren:
Rückenschwimmen
Dieser Stil ist super, um entspannt durchs Wasser zu gleiten. Du liegst auf dem Rücken, der Kopf bleibt über Wasser – ideal für alle, die beim Schwimmen gerne den Himmel (oder die Hallendecke 😉) sehen und nicht ständig ans Atmen denken wollen. Perfekt für den Kreislauf und besonders gelenkschonend.
Kraulen (Freistil)
Kraulen ist der schnellste und effizienteste Schwimmstil – aber auch technisch nicht ganz ohne. Die Bewegungen von Armen, Beinen und Atmung müssen gut aufeinander abgestimmt sein. Wenn du sportlich ambitioniert bist oder gezielt Ausdauer aufbauen möchtest, ist das der Stil deiner Wahl. Viele Erwachsene lernen ihn in Fortgeschrittenenkursen.
Ein Schwimmkurs für Erwachsene macht auch große Erstschwimmer zu Wasserratten!
Delphin (Schmetterling)
Der Delphinstil sieht beeindruckend aus – und ist es auch! Er erfordert Kraft, Koordination und gute Wasserlage. Für Anfänger:innen ist er eher nicht geeignet, aber wenn du schon sicher schwimmen kannst und Lust auf eine neue Herausforderung hast, ist Delphin eine tolle Option. Außerdem macht er richtig Eindruck – vor allem im Sommer am Badesee.
Schwimmabzeichen in Österreich 🎖️
In Österreich gibt’s verschiedene Abzeichen, die zeigen, wie gut du schon schwimmen kannst. Vor allem bei Kindern sehr beliebt – aber auch Erwachsene können sie machen!
| 🏅 Abzeichen | Was du dafür können musst |
|---|---|
| Frühschwimmer (Pinguin) | 25 m schwimmen, ins Wasser springen, untertauchen |
| Freischwimmer | 15 Minuten schwimmen, 10 m tauchen, Sprung vom Beckenrand |
| Fahrtenschwimmer | 30 Minuten schwimmen, 15 m tauchen, Kopfsprung |
| Allroundschwimmer | Verschiedene Schwimmstile, Rettungsgriffe, 1000 m schwimmen |
| Rettungsschwimmer (z. B. Helfer- oder Retterschein) | Für alle, die im Ernstfall Leben retten wollen – inkl. Erste Hilfe und Rettungstechniken |
🎯 Tipp: Viele Schwimmkurse arbeiten gezielt auf ein Abzeichen hin – so hast du ein konkretes Ziel vor Augen und ein cooles Erfolgserlebnis!
Wie sieht’s in Österreich wirklich aus? Zahlen, Fakten & Herausforderungen
In welchem Alter lernen Österreicher:innen im Schnitt schwimmen?
Die meisten Kinder in Österreich lernen zwischen dem 5. und 8. Lebensjahr schwimmen – oft im Rahmen des Schulunterrichts oder durch Schwimmkurse im Kindergarten- bzw. Volksschulalter. Allerdings gibt es regionale Unterschiede, abhängig davon, ob Eltern Wert auf frühe Schwimmausbildung legen und wie gut das Kursangebot vor Ort ist.
Aber auch für Erwachsene ist das Schwimmen lernen nie zu spät!
Können alle Österreicher:innen schwimmen?
Überraschend, aber wahr: Rund ein Drittel der Österreicher:innen über 15 Jahre geben an, nicht sicher schwimmen zu können. Besonders bei älteren Erwachsenen oder Menschen mit Migrationshintergrund ist der Anteil höher. Bei Kindern hängt es stark davon ab, ob regelmäßiger Schwimmunterricht angeboten wird – was in vielen Schulen leider nicht immer der Fall ist.
Die größten Probleme in Österreich:
- Fehlender Schwimmunterricht in Schulen: Obwohl Schwimmen im Lehrplan steht, fällt der Unterricht oft aus – wegen Personalmangel oder fehlender Infrastruktur (z. B. kein Schwimmbad in der Nähe).
- Lange Wartelisten für Kurse: Besonders in Großstädten wie Wien oder Graz sind viele Schwimmkurse schnell ausgebucht.
- Kosten: Nicht alle Familien können sich Privatkurse leisten, wenn es keine günstigen öffentlichen Angebote gibt.
- Wasserangst bei Kindern (und Erwachsenen): Manche Kinder (oder Erwachsene) haben Angst vor dem Wasser – was oft daran liegt, dass sie spät oder unregelmäßig ans Schwimmen herangeführt werden.
Was heißt das für dich?
- Wenn du (oder dein Kind) noch nicht schwimmen kannst – du bist nicht allein! Es ist nie zu spät, damit anzufangen.
- Je früher man startet, desto leichter fällt’s – aber auch Erwachsene schaffen es mit der richtigen Anleitung und Motivation.
- In Österreich wird aktuell viel dafür getan, das Bewusstsein zu schärfen – z. B. durch Initiativen der Wasserrettung oder spezielle Schwimmförderungen für Kinder.
Warum du (endlich) schwimmen lernen solltest
Schwimmen ist mehr als nur eine Sportart – es ist eine Fähigkeit fürs Leben. Egal ob du jung bist oder schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hast: Es ist nie zu spät, schwimmen zu lernen! Und glaub uns – es lohnt sich in jeder Hinsicht.
1. Sicherheit geht vor
Ob im Urlaub am Meer, beim Baden im See oder einfach im Schwimmbad: Wer schwimmen kann, ist sicherer unterwegs. Du musst nicht gleich ein Profi sein – schon die Basics geben dir ein gutes Gefühl und können im Notfall sogar Leben retten.
2. Gut für Körper & Seele
Schwimmen ist ein echtes Ganzkörpertraining. Es schont die Gelenke, stärkt Herz und Lunge, baut Muskeln auf – und hilft ganz nebenbei beim Abschalten. Im Wasser fühlt man sich leicht und frei. Stress? Weggeschwommen!
3. Einfach mehr Freiheit
Du willst im Sommer nicht nur am Ufer sitzen, sondern mit Freund:innen ins Wasser hüpfen, schwimmen, schnorcheln oder surfen? Wenn du schwimmen kannst, steht dir die Welt offen – vom Badesee in Kärnten bis zum Ozean im Urlaub.
4. Ein Erfolgserlebnis, das stärkt
Viele trauen sich lange nicht ins Wasser – oft aus Angst oder Unsicherheit. Aber genau deshalb ist es ein riesiger Erfolg, wenn man’s dann doch schafft! Du wirst stolz auf dich sein – versprochen.
Schwimmen lernen mit Superprof
Mit Superprof kannst du besonders schnell und effektiv schwimmen lernen – ganz individuell nach deinem Tempo! Statt starrer Gruppenkurse bekommst du hier Einzelunterricht, der genau auf deine Bedürfnisse, Ängste und Lernziele abgestimmt ist. Ob du gerade erst anfängst, an deiner Technik feilst oder Wasserangst überwinden willst: Ein:e erfahrene:r Schwimmlehrer:in begleitet dich Schritt für Schritt. Viele Lernende berichten schon nach wenigen Einheiten von spürbaren Erfolgen – und das motiviert richtig! So wird aus Unsicherheit im Wasser schnell echte Schwimmsicherheit.
Beispielwoche: Schwimmen lernen mit Superprof
Tag 1 – Kennenlernen & Wassergewöhnung
- Gemeinsames Gespräch mit deiner Schwimmlehrerin oder deinem Schwimmlehrer
- Erste Übungen im flachen Wasser: Atmen, Gleiten, Schweben
- Ziel: Sicherheit im Wasser aufbauen, Angst abbauen
Tag 2 – Erste Schwimmbewegungen (Brustschwimmen)
- Bein- und Armbewegungen einzeln üben
- Koordination beider Bewegungen mit Schwimmhilfe (z. B. Schwimmbrett)
- Ziel: Erste Meter im Wasser zurücklegen
Tag 3 – Technik verbessern & Atmung üben
- Brustschwimmtechnik wird verfeinert
- Richtiges Atmen im Rhythmus der Bewegung
- Ziel: Flüssigere Schwimmbewegung, mehr Ausdauer
Tag 4 – Rückenschwimmen ausprobieren
- Einführung in den zweiten Schwimmstil
- Fokus auf Wasserlage und entspannte Bewegungen
- Ziel: Sicherheit auf dem Rücken gewinnen
Tag 5 – Freies Üben & individuelle Förderung
- Wiederholung aller gelernten Inhalte
- Fokus auf deine persönlichen Schwächen und Stärken
- Ziel: Selbstständig schwimmen ohne Schwimmhilfe
Warum noch warten? Jetzt ist der perfekte Moment, um schwimmen zu lernen – für dich, deine Sicherheit und dein Selbstvertrauen im Wasser. Stell dir vor, wie du diesen Sommer endlich entspannt ins kühle Nass springst, statt am Beckenrand zu sitzen. Mit Superprof findest du genau die richtige Unterstützung: persönliche Trainer:innen, die auf dich eingehen, dir die Angst nehmen und dir Schritt für Schritt zeigen, wie du dich sicher und mit Freude im Wasser bewegst.
Also: Badehose packen, Superprof buchen – und los geht’s!








