Jeden Sommer wird Salzburg zum Treffpunkt für Künstler:innen und Kulturinteressierte aus aller Welt. Die Salzburger Festspiele verbinden Oper, Schauspiel und klassische Konzerte mit außergewöhnlichen Spielstätten in der historischen Altstadt. Besonders bekannt sind der „Jedermann“ auf dem Domplatz, hochkarätige Opernproduktionen und die Konzerte der Wiener Philharmoniker.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1920 zählen die Salzburger Festspiele zu den bedeutendsten Festivals für Musik und darstellende Kunst. Die Sommersaison 2026 findet vom 17. Juli bis 30. August statt.
Salzburger Festspiele 2026 auf einen Blick
Die Salzburger Festspiele stehen für große Namen, außergewöhnliche Produktionen und eine einzigartige Verbindung von Kunst und Stadt. Das Festival umfasst Opern, Schauspiel, Konzerte sowie verschiedene Begleitveranstaltungen.
Die Salzburger Festspiele sind nur eines von vielen musikalischen Highlights. Entdecke weitere Musikfestivals in Österreich aus verschiedenen Genres.
| Information | Details |
|---|---|
| Ort | Salzburg, Österreich |
| Sommersaison 2026 | 17. Juli bis 30. August 2026 |
| Schwerpunkte | Oper, Schauspiel, Konzert |
| Bekannteste Aufführung | „Jedermann“ |
| Berühmte Spielstätten | Domplatz, Großes Festspielhaus, Felsenreitschule, Haus für Mozart |
| Besonderheit | nternationale Künstler:innen und Orchester |
| Tickets | Über den offiziellen Kartenverkauf der Salzburger Festspiele |
Neben der Sommersaison gibt es auch die Salzburger Festspiele Pfingsten. 2026 fanden diese vom 22. bis 25. Mai unter dem Titel „Bon Voyage“ statt. Zu den Spielstätten gehörten das Große Festspielhaus, das Haus für Mozart und die Felsenreitschule.
Geschichte und Bedeutung der Salzburger Festspiele
Die Geschichte der Salzburger Festspiele reicht bis in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg zurück. Die Idee, Salzburg zu einem internationalen Zentrum für Musik und Schauspiel zu machen, wurde unter anderem von Max Reinhardt, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss vorangetrieben.
Die Festspiele wurden am 22. August 1920 mit Hofmannsthals „Jedermann“ auf dem Salzburger Domplatz eröffnet. Schon bald kamen Konzerte und Opern hinzu. Der „Jedermann“ gehört bis heute zu den bekanntesten Traditionen des Festivals.
Im Laufe der Jahrzehnte prägten zahlreiche Künstler:innen die Festspiele. Besonders Herbert von Karajan trug zu ihrer internationalen Bedeutung bei.
Heute zählen die Salzburger Festspiele zu den renommiertesten Festivals für Oper, Schauspiel und klassische Musik.
Auch Grafenegg ist ein beliebter Treffpunkt für Klassikfans. Das Grafenegg Festival verbindet Musik mit einer historischen Schlosskulisse.

Zeitleiste: Die wichtigsten Stationen
1920:
Erste Aufführung des „Jedermann“ auf dem Domplatz
1922
Oper und Konzert werden feste Bestandteile des Festivals
1956-1960:
Bau des Großen Festspielhauses
1960:
Eröffnung des Großen Festspielhauses
2006:
Umbau des Kleinen Festspielhauses zum Haus für Mozart
2020:
100 Jahre Salzburger Festspiele
2026:
107. Festspielsommer mit Opern, Schauspiel und Konzerten
Programm und Höhepunkte der Festspielsaison
Das Programm der Salzburger Festspiele verbindet klassische Werke mit neuen Inszenierungen und besonderen Konzertprojekten. 2026 stehen unter anderem Bizets „Carmen“, Mozarts „Così fan tutte“ und Messiaens „Saint François d’Assise“ auf dem Spielplan. Auch die Wiener Philharmoniker sind mit mehreren Konzertreihen vertreten.
„Jedermann“ auf dem Domplatz
Der „Jedermann“ gehört fest zu den Salzburger Festspielen und steht auch 2026 wieder auf dem Programm. Die Inszenierung von Robert Carsen wird auf dem Domplatz gezeigt und bei schlechtem Wetter ins Große Festspielhaus verlegt.
Die Aufführung vor der Kulisse des Salzburger Doms verbindet Theater und eine besondere historische Atmosphäre.
„Carmen“ von Georges Bizet
Ein Höhepunkt der Opernsaison 2026 ist Georges Bizets „Carmen“. Die musikalische Leitung übernimmt Teodor Currentzis, Regie und Choreografie stammen von Gabriela Carrizo.
Die Titelrolle singt Asmik Grigorian, Jonathan Tetelman übernimmt die Rolle des Don José. Die Produktion wird im Großen Festspielhaus aufgeführt.
„Saint François d’Assise“
Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ wird 2026 in der Felsenreitschule gezeigt. Die musikalische Leitung übernimmt Maxime Pascal, Regie führt Romeo Castellucci.
Die französischsprachige Oper dauert rund fünfeinhalb Stunden und wird mit deutschen und englischen Übertiteln aufgeführt.
Konzerte mit den Wiener Philharmonikern
Auch 2026 gehören die Wiener Philharmoniker zu den wichtigsten Gästen. Sie treten unter Dirigenten wie Gustavo Dudamel, Riccardo Muti, Christian Thielemann und Andris Nelsons auf.
Zu den Höhepunkten zählt Verdis „Messa da Requiem“ unter Riccardo Muti. Zum Abschluss der Saison findet am 30. August das 20. Blasmusikkonzert der Wiener Philharmoniker in der Felsenreitschule statt.
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Spielstätten: Großes Festspielhaus, Felsenreitschule & Co.
Eine Besonderheit der Salzburger Festspiele sind ihre außergewöhnlichen Veranstaltungsorte. Die wichtigsten Spielstätten befinden sich rund um die Hofstallgasse und den Salzburger Domplatz. Darüber hinaus finden Veranstaltungen an zahlreichen weiteren Orten in der Stadt und teilweise auch außerhalb Salzburgs statt.
Oper unter freiem Himmel gibt es bei den Bregenzer Festspielen. Die Seebühne am Bodensee ist dabei das große Highlight.
Großes Festspielhaus
Das Große Festspielhaus gehört zu den bekanntesten Spielstätten der Salzburger Festspiele. Es wurde nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister zwischen 1956 und 1960 erbaut.
Für den Bau wurde ein großer Teil der Mönchsbergwand abgetragen. Das Gebäude ist rund 100 Meter breit und zählt zu den größten Konzertsälen der Welt. Die feierliche Eröffnung fand 1960 mit Richard Strauss' „Rosenkavalier“ unter der Leitung von Herbert von Karajan statt.
Heute finden hier zahlreiche Opernproduktionen und große Orchesterkonzerte statt.
Felsenreitschule
Die Felsenreitschule gehört zu den charakteristischsten Spielstätten Salzburgs. Ihre in den Felsen des Mönchsbergs eingelassenen Arkaden verleihen dem Veranstaltungsort eine besondere Atmosphäre.
Die historische Reitschule wurde ursprünglich für die Salzburger Erzbischöfe errichtet. Heute wird sie für Opern, Konzerte und Schauspiel genutzt. Durch die außergewöhnliche Architektur wird bereits der Besuch der Spielstätte zu einem Teil des Festivalerlebnisses.
Haus für Mozart
Das Haus für Mozart wurde 2006 aus dem ehemaligen Kleinen Festspielhaus entwickelt. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1925 eröffnet und später für das Mozartjahr umfassend umgebaut.
Das Haus bietet Platz für rund 1.580 Personen und gehört heute gemeinsam mit dem Großen Festspielhaus und der Felsenreitschule zu den wichtigsten Spielstätten der Salzburger Festspiele.
Domplatz
Der Domplatz ist vor allem durch den „Jedermann“ bekannt. Die Freiluftbühne vor dem Salzburger Dom verbindet Theater mit der historischen Architektur der Altstadt.
Doch auch außerhalb der Vorstellungen ist der Domplatz während der Festspielzeit ein zentraler Ort des kulturellen Lebens in Salzburg.
Weitere Spielstätten
Die Salzburger Festspiele nutzen zahlreiche weitere Veranstaltungsorte. Dazu gehören unter anderem die Kollegienkirche, die Große Universitätsaula, die Stiftung Mozarteum und die Alte Residenz. Auch die Pernerinsel in Hallein wird seit 1992 als Spielstätte genutzt.
Spielstätten auf einen Blick:
| Spielstätte | Besonderheit |
|---|---|
| Domplatz | Freiluftaufführungen, „Jedermann“ |
| Großes Festspielhaus | Große Opernproduktionen und Orchesterkonzerte |
| Felsenreitschule | Historische Architektur und außergewöhnliche Atmosphäre |
| Haus für Mozart | Oper und Schauspiel |
| Stiftung Mozarteum | Konzerte und Veranstaltungen |
| Pernerinsel Hallein | Industrielle Kulisse außerhalb Salzburgs |
Wer die Festspielhäuser auch ohne Konzert- oder Opernticket kennenlernen möchte, kann an Führungen teilnehmen. Dabei werden unter anderem das Große Festspielhaus, die Felsenreitschule und das Haus für Mozart besichtigt.
Tickets, Termine und Festspieleröffnung
Die Sommersaison der Salzburger Festspiele findet 2026 vom 17. Juli bis 30. August statt. Für besonders gefragte Produktionen empfiehlt sich eine frühzeitige Planung.
Das Bestellverfahren für die Sommersaison 2026 begann bereits im Dezember 2025. Bestellungen wurden bis zum 20. Januar gesammelt; der Direktverkauf startete am 27. März 2026.
Für einzelne Veranstaltungen können auch später noch Karten verfügbar sein. Besonders beliebte Produktionen können allerdings schnell ausverkauft sein. Das zeigt sich 2026 beispielsweise beim „Jedermann“, für den zahlreiche Vorstellungen bereits als ausverkauft geführt werden.
Fest zur Festspieleröffnung
Die Festspieleröffnung ist ein besonderes Ereignis im Salzburger Veranstaltungskalender. 2026 fand das Fest zur Festspieleröffnung am 18., 19. und 24. Juli statt. Der Eintritt war frei.
Neben den eigentlichen Vorstellungen gibt es während der Festspielzeit weitere Angebote, bei denen auch Besucher:innen ohne reguläres Festivalticket die Atmosphäre erleben können. Dazu zählen beispielsweise die Siemens Festspielnächte, bei denen ausgewählte Produktionen auf dem Kapitelplatz auf großer Leinwand gezeigt werden.
Anreise, Unterkunft und Salzburg entdecken
Salzburg lässt sich gut mit Bahn, Auto und Flugzeug erreichen. Wer aus Deutschland oder anderen österreichischen Städten anreist, kann besonders bequem mit der Bahn ins Stadtzentrum gelangen.
Da viele zentrale Spielstätten zu Fuß voneinander entfernt liegen, ist ein Aufenthalt ohne Auto während der Festspielzeit gut möglich. Wer mit dem Auto anreist, sollte sich vorab über Parkmöglichkeiten informieren und zusätzliche Zeit für die Parkplatzsuche einplanen.
Übernachten in Salzburg
Während der Festspielzeit ist die Nachfrage nach Unterkünften besonders hoch. Hotels, Ferienwohnungen und Pensionen im Stadtzentrum sind daher häufig frühzeitig ausgebucht.
Wer flexibel ist, kann auch Unterkünfte außerhalb der Altstadt in Betracht ziehen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad ins Zentrum fahren.
Salzburg rund um die Festspiele erleben
Ein Besuch der Salzburger Festspiele lässt sich ideal mit einem Aufenthalt in der Stadt verbinden. Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Zu den Klassikern gehören:
- Festung Hohensalzburg
- Mozarts Geburtshaus
- Mirabellgarten
- Salzburger Dom
- Getreidegasse
- Schloss Hellbrunn
- Mönchsberg
Auch kulinarisch hat Salzburg einiges zu bieten. Wer zwischen zwei Vorstellungen Zeit hat, kann durch die Altstadt spazieren, ein Café besuchen oder einen Ausflug an die Salzach unternehmen.

Tipps für den Besuch der Salzburger Festspiele
Ein Besuch der Salzburger Festspiele ist für viele Menschen etwas Besonderes. Mit ein wenig Vorbereitung lässt sich der Aufenthalt entspannter gestalten.
- Tickets früh planen:
Besonders beliebte Opern, Konzerte und Schauspielproduktionen können schnell ausverkauft sein. Wer bestimmte Vorstellungen besuchen möchte, sollte sich möglichst früh informieren. - Spielstätte beachten:
Nicht jede Veranstaltung findet im Großen Festspielhaus statt. Ein Blick auf den Veranstaltungsort hilft bei der Planung von Anreise und Sitzplatz. - Dresscode prüfen:
Bei den Salzburger Festspielen ist elegante Kleidung üblich, insbesondere bei großen Opern- und Konzertveranstaltungen. Ein strenger, einheitlicher Dresscode gilt jedoch nicht für alle Veranstaltungen. - Frühzeitig ankommen:
Rund um die Vorstellungen kann es in der Innenstadt voll werden. Wer rechtzeitig vor Ort ist, kann die Atmosphäre genießen und seinen Platz ohne Zeitdruck suchen. - Wetter berücksichtigen:
Wer eine Aufführung auf dem Domplatz besucht, sollte die Wetterlage im Blick behalten. Für Freiluftveranstaltungen kann entsprechende Kleidung sinnvoll sein. - Mehr als eine Vorstellung einplanen:
Wer mehrere Tage in Salzburg verbringt, kann unterschiedliche Sparten miteinander kombinieren – beispielsweise einen „Jedermann“-Abend, eine Oper und ein Konzert. - Auch kostenlose Angebote nutzen:
Selbst ohne Karte für eine Festspielproduktion lässt sich die Festivalatmosphäre erleben. Veranstaltungen wie die Siemens Fest>Spiel>Nächte bieten die Möglichkeit, ausgewählte Produktionen öffentlich auf dem Kapitelplatz zu verfolgen.
Mit KI zusammenfassen:








