Hausübungen fallen in allen Altersgruppen und in jeder Klasse in der Schule an. Ob in den Fächern Mathematik, Deutsch oder Englisch in der Grundschule oder im Gymnasium in der zweiten Fremdsprache Französisch oder Rechnungswesen. Hausaufgaben verfolgen Schüler:innen ihre ganzen Pflichtschuljahre und darüber hinaus. Selbst Studenten besuchen Kurse, in denen sie Aufgaben und Abgaben zu erledigen haben.
Die richtige Einteilung der Zeit zu lernen, sowie das Lernen zu lernen ist daher essenziell.
Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.
Carl Hilty
Es ist die Aufgaben der Hausaufgabenhilfe den Kindern und Jugendlichen die nötigen Kompetenzen mit auf den Weg zu geben, um eben genau solche Hürden zu überwinden. Die ersten Hausaufgaben sind für den einen Schüler der Grundschule schwieriger als für den anderen, deswegen ist es vielleicht gut auch hier sich Begleitung zu holen, ums eine Sprösslinge optimal zu fördern.
Wir zeigen dir, wann es sinnvoll ist, sich Entlastung bei der Hausübungsbetreuung zu holen, was für Angebote es gibt und nach welchen Kriterien du die Angebote durchsuchen solltest. Zum Schluss gibt es noch wichtige Tipps, die du bei der Auswahl nicht außer Acht lassen solltest.
Was ist Hausaufgabenbetreuung?
Ganz grundlegend kann man sagen, dass es bei Hausaufgabenbetreuung darum geht, dass in der Zeit, in der sich ein Schulkind mit seinen Hausübungen beschäftigt, jemand dieses Kind entsprechend betreut und falls Fragen bei dem Kind auftauchen, diese entsprechend zu beantworten.
Wichtig hierbei ist vor allem, dass zwischen der Hausaufgabenbetreuung und einer Nachhilfe eine klare Grenze gezogen wird. Geht es bei der Nachhilfe um die Förderung von Schwachpunkten, so widmet sich die Hausaufgabenhilfe ganz allgemein der Förderung der Selbstständigkeit und Eigenkompetenzen der Kinder. Die betreuende Person sollte sich daher nicht zu sehr in die Heimarbeit des Kindes einmischen, jedoch bei Unklarheiten zur Verfügung stehen.
Ebenso wie bei der Art der Förderung liegt ein Unterschied vor, auch bei der Frequenz. Nachhilfe findet nach Bedarf statt, meist vermehrt vor Prüfungen oder Test, im Gegenzug dazu sind wöchentliche Fixtermine in der Hausaufgabenbetreuung die Regel.
In der Regel stellen diese Unterstützung die Erziehungsberechtigen zu Hause zur Verfügung. Aufgrund verschiedener Umstände ist es aber so, dass manche Mamas und Papas nicht die notwendigen Ressourcen aufwenden können, um ihre Kinder bei der Bewältigung der Hausübungen zu unterstützen.

Hausaufgabenhilfe, wann ist sie sinnvoll?
Eine externe Betreuung durch Pädagoginnen und Pädagogen kann in vielen Fällen sinnvoll sein. Ob es der einfache Zeitmangel der Eltern ist, förderbedürftige Kinder oder die Mehrfachbelastung von Familien. Eine externe Betreuung kann Familien entlasten und Konflikte und Uneinigkeiten im Eltern-Kind Verhältnis vorbeugen.
Zeitmangenl der Erziehungsberechtigten
Vor dreißig Jahren war es noch unumstritten, dass sich die Mutter um die Kindererziehung kümmert, während der Vater in der Arbeit die Brötchen mit nach Hause bringt.
Mittlerweile hat sich das gesellschaftliche Blatt geändert. Anstatt eines arbeitenden Elternteils gibt es heute vermehrt bereits zwei davon. Den Erziehungsberechtigten bleibt dann neben der Arbeit und dem Haushalt einfach nicht die Zeit sich auch noch um die täglichen Hausaufgaben ihres Kindes zu kümmern.
Anspruchsvolle Betreuung von förderbedürftigen Kindern
Schulkinder sind ganz unterschiedlich. Da gibt es die einen, die sich sehr eigenständig mit ihrer Heimarbeit auseinandersetzten, diese zügig am selben Tag noch erledigen und somit keine weitere Sorge in den Köpfen der Erziehungsberechtigten auslösen, gibt es auch die gegenteilige Ausführung.
Verpeilte Kinder, die ihre Aufgaben vergessen zu machen und sie den ganzen Tag vor sich schieben. Oftmals betritt auch Schulkinder der Grundschule. Oftmals haben diese noch nicht die Fähigkeit erworben, sich über einen längeren Zeitraum selbstständig zu konzentrieren, haben noch keine Gewohnheit aufgebaut.
Mehrfachbelastung von Familien
Ein weiterer Grund ist die Mehrfachbelastung von Familien. Großfamilien mit mehreren Schulkindern haben einfach nicht die nötigen Ressourcen, um ihren Sprösslingen bei den täglichen Hausaufgaben zu helfen.
Während jüngere Geschwister vielleicht von der Erfahrung ihrer großen Schwester oder ihres großen Bruders profitieren, sind besonders die älteren Kids und Teenager leicht aufgeschmissen. Ihre Eltern sind mit der Sorge der kleineren Geschwister beschäftigt und sind daher auf sich selbst gestellt.

Ressourcenschwache Familien
In diese Gruppe gehören zum Beispiel Familien, deren Eltern einen niedrigeren Bildungsstand haben oder deren Erziehungsberechtigten und Vorfahren einen Migrationshintergrund haben. Eine Sprachbarriere wirkt sich verheerend auf eigenen Fähigkeiten aus. Die Hausaufgabenbetreuung in Salzburg bietet hier viele Angebote.
Möglichkeiten für Hausaufgabenbetreuung in Österreich
Wer sich also für ein Angebot der Hausaufgabenhilfe in Österreich entscheidet, der kann sich im Grunde zwischen vier verschiedenen Möglichkeiten entscheiden. Je nach Bundesland und Stadt gibt es natürlich Unterschiede in den Angeboten.
Hort oder Schule
Die erste und offensichtlichste Lösung für dieses Problem, das einem in den Sinn kommt, ist wahrscheinlich eine Nachmittagsbetreuung im Hort. Die meisten Angebote richten sich vor allem an Schulkinder der Grundschule. In der Schule werden die jungen Menschen mit einer warmen Mahlzeit versorgt und machen unter Aufsicht von pädagogischem Personal ihre Hausaufgaben.
Ebenso bieten Schulen oft Nachmittagsprogramme für ihre Schüler und Schülerinnen an. Dort werden die Hausaufgaben gemeinsam in der Klasse erledigt, oftmals gibt es eine Kantine oder Schulausspeisung in der eine warme Mahlzeit gegessen wird und ein spaßiges Nachmittagsprogramm. Auch das unterscheidet sich von Schule zu Schule.
Besonders in größeren Städten wird viel Betreuung in den Schulen angeboten. Schau dir gerne das Angebot zur Nachmittagsbetreuung in Linz an. Wir empfehlen dir daher als erste Anlaufstelle, die eigene Schule in Betracht zu ziehen. Ein Griff zum Telefon oder eine E-Mail reichen meistens aus, um sich über etwaige Angebote zu informieren.
Private Lehrkräfte
Absolut flexibel ist der Unterricht mit einem privaten Lehrer oder Lehrerin. Unabhängig davon, dass du natürlich auch einen Nachhilfelehrer oder eine Nachhilfelehrerin für eine Gruppe von Kindern engagieren kannst. Praktisch ist es hier, das eigene Umfeld zu durchsuchen. Gibt es eine Person in deiner unmittelbaren Umgebung, die zum Beispiel Lehramt studiert oder sich in einer pädagogischen Ausbildung befindet? Dann perfekt!
Gibt es diese Möglichkeit nicht, so kannst du auf Vermittlungsplattformen zurückgreifen, die für dich die Suche übernehmen. So musst du nicht dutzende Stellenangebote im Internet auf verschiedenen Seiten durchforsten, sondern kann dich ganz einfach vermitteln lassen.
Eine sehr gute Vermittlungsplattform ist Superprof. Engagierte und motivierte Nachhilfeleherer:innen beschäftigen sich dort mit den individuellen Bedürfnissen deines Kindes. Das Angebot gibt es österreichweit sowohl als Online-Angebot, als auch in Präsenzform. Dazu musst du nur deine gewünschten Konditionen in die Suchleiste eintippen und schon werden dir dutzende Lehrer und Lehrerinnen vorgeschlagen, die sich genau auf dein Problem spezialisiert haben.
Zum Hausaufgabenbetreuer oder Hausaufgabenbetreuerin deiner Träume zu gelangen, war noch nie so einfach!
Das Beste daran ist, dass die erste Unterrichtseinheit gratis ist. So können du und dein Lehrer euch ungezwungen und ganz entspannt kennenlernen und schauen, ob die Chemie zwischen euch passt. Du bist also auf der Suche nach Hausaufgabenbetreuung in Graz? Dann ist das für Superprof kein Problem.

Gemeinnützige Angebote
Diese Angebote stehen meistens gratis zur Verfügung. Sie sind da, um Kinder aus einkommens- und ressourcenschwachen Herkünften zu unterstützen und so die Chancengleichheit zu fördern.
- Angebote der Volkshochschule
- Caritas
- Rotes Kreuz und Samariterbund
Je nach Stadt findest du hier unterschiedlich viele Angebote, Lern- und Hausaufgabenbetreuungsangebote in Wien sind hier besonders gut ausgebaut, da dort auch die meisten Kinder mit Migrationshintergrund in Österreich leben.
Unternehmen
In Österreich gibt es bereits speziell an Hausaufgaben- und Lernhilfe gerichtete Institutionen und Unternehmen. Aber auch viele Nachhilfeinstitute bieten Hausaufgabenbetreuung als Teil ihres Angebotes an. Es lohnt sich daher, die üblichen Nachhilfeinstitute abzuklappern.
- LernQuadrat
- LernFamilie
- Schülerhilfe
Besonders das Angebot zur Hausaufgabenbetreuung in Innsbruck bietet viel externe Hilfe für Kinder und Jugendliche an. Näheres findest du in dem Städteartikel.

Wichtige Tipps für den Schluss!
Zum Schluss wollen wir dir noch ein paar wichtige Tipps und Trick, die du bei der Auswahl des Angebots beachten solltest.
- Es ist wichtig, dass die Hausaufgaben ein fester Bestandteil des Alltages sind. Es hilft dir und deinem Kind den Ort und die Zeit für die Hausübungen als festes Zeitfenster in den Alltag einzuplanen.
- Achte auf eine gute Lernumgebung. Keine Ablenkungen, wie das Handy oder die Spielkonsole sollten in erreichbarer Nähe sein.
- Wähle eine annehmbare Größe der Gruppe. Perfekt eignen sich Kleingruppen der Klasse, die mit ähnlichen Aufgaben zu tun haben.
- Vergewissere dich immer wieder nach den Wünschen und den Bedürfnissen deines Kindes. Hole dir Bewertungen und Meinung zu den Angeboten und trau dich ruhig die Lehrperson direkt zu fragen.
Das wichtigste ist vor allem, dass dein Kind glücklich ist. Wenn dir das gelingt, dann ist alles andere etwas nebensächlicher. Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Artikel einen guten Überblick über das Thema Hausaufgabenbetreuung geben. Vielleicht konnten wir dir dabei helfen, dich für ein Angebot zu entscheiden.









