Immer mehr Menschen in Österreich entscheiden sich dafür, neben ihrem Hauptberuf einem Nebenjob nachzugehen – sei es, um das Haushaltsbudget aufzubessern, sich einen besonderen Wunsch zu erfüllen oder sich beruflich umzuorientieren. Doch nicht jeder Nebenjob lässt sich gut mit einem Vollzeitjob oder fixen Arbeitszeiten vereinbaren. Umso wichtiger ist es, einen Job zu finden, der zu deinem Alltag passt – und trotzdem sinnvoll und lukrativ ist.
In diesem Artikel erfährst du, welche Nebenjobs sich besonders gut für Arbeitnehmer:innen eignen, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten und wie du ganz einfach von zu Hause aus zusätzlich Geld verdienen kannst.
Du willst wissen, welche Jobs es für andere Zielgruppen gibt? Hier findest du Ferialjobs für jedes Alter.
Warum ein Nebenjob für Arbeitnehmer:innen sinnvoll sein kann
Ein Nebenjob ist mehr als nur ein finanzieller Zusatzverdienst. Viele Arbeitnehmer:innen entscheiden sich dafür, weil sie:
- Finanziell unabhängiger sein möchten
- Schulden abbauen oder für ein Ziel sparen wollen (z. B. Eigenheim, Urlaub, Weiterbildung)
- Ihre beruflichen Interessen erweitern oder eine neue Branche ausprobieren möchten
- Ein eigenes Projekt verfolgen oder ihre Leidenschaft zum Beruf machen wollen
Besonders attraktiv sind Nebenjobs, die zeitlich flexibel, ortsunabhängig oder projektbezogen sind – also ideal mit einem Hauptjob kombinierbar.

Welche Nebenjobs eignen sich besonders gut für Berufstätige?
Hier ein Überblick über Nebenjobs, die sich gut mit einem fixen Arbeitspensum vereinbaren lassen:
1. Nachhilfe geben
Wenn du in einem Fach fit bist oder ein spezielles Wissen hast (z. B. Sprachen, Musik, Technik), kannst du dein Know-how weitergeben – z. B. an Schüler:innen oder Studierende.
Ideal: Am Abend oder Wochenende unterrichten, online oder vor Ort
Plattformen: Superprof, Lernquadrat, Nachhilfeinstitut.at
2. Freelance-Tätigkeiten
Wenn du gerne schreibst, designst, übersetzt oder programmierst, kannst du deine Fähigkeiten online anbieten. Besonders gefragt sind:
- Texterstellung (z. B. für Blogs oder Webseiten)
- Grafikdesign & Fotobearbeitung
- Übersetzungen oder Lektorat
- Webentwicklung oder IT-Support
Plattformen: fiverr, upwork, freelancer.com
3. Fahrdienst oder Lieferservice
Du hast ein Auto, ein Fahrrad oder einen Roller? Dann kannst du abends oder am Wochenende als Fahrer:in oder Lieferant:in jobben – etwa für Essenslieferdienste, Apotheken oder Paketzustellung.
Anbieter: Lieferando, Mjam, Veloce, Amazon Flex
4. Verkauf auf Online-Plattformen
Du bist kreativ oder hast ein Händchen für Secondhand-Waren? Dann nutze Plattformen wie Willhaben, Etsy oder Shpock, um handgemachte Produkte oder gut erhaltene Dinge weiterzuverkaufen.
Vorteil: Zeitlich komplett frei einteilbar – ideal für Berufstätige mit wenig Freizeit
5. Virtuelle Assistenz & Datenerfassung
Kleinunternehmen und Selbstständige suchen oft Hilfe bei organisatorischen Aufgaben: E-Mails beantworten, Termine verwalten, Recherchen durchführen.
Besonders geeignet für: Berufstätige mit Office-Erfahrung, die von zu Hause aus arbeiten möchten
Vielleicht ist auch unser Beitrag zu Ferienjobs für Schüler interessant – für den Nachwuchs oder Geschwister?
Rechtliche Hinweise: Was du beim Nebenjob beachten musst
Wenn du bereits einen Hauptjob hast, gelten bestimmte gesetzliche Regelungen:
- Meldepflicht: Du musst deinen Nebenjob deinem Arbeitgeber melden – zumindest, wenn es zu Interessenskonflikten kommen könnte (z. B. gleiche Branche).
- Arbeitszeitgrenzen: Laut Arbeitszeitgesetz darfst du maximal 60 Stunden pro Woche arbeiten (inkl. Haupt- und Nebenjob). Achte also auf deine Gesundheit!
- Steuer & Sozialversicherung: Einnahmen aus Nebenjobs sind in der Regel steuerpflichtig – außer bei geringfügiger Beschäftigung (bis €518,44 monatlich, Stand 2025).
- Versicherung: Geringfügige Jobs beinhalten keine Krankenversicherung – du bist aber weiterhin über deinen Hauptjob versichert.
Lass dich bei Unsicherheiten vom AMS oder der Arbeiterkammer beraten – dort bekommst du kostenlose Infos zu deinen Rechten.
Extra-Tipp: Werde Nachhilfelehrer:in bei Superprof
Du möchtest flexibel von zu Hause aus arbeiten, deine Arbeitszeiten selbst bestimmen und dein Wissen sinnvoll einsetzen? Dann ist Nachhilfe geben auf Superprof genau das Richtige für dich!
- Du unterrichtest online oder vor Ort
- Du bestimmst selbst deinen Stundenlohn
- Du arbeitest wann und so viel du willst
- Du brauchst keinen Gewerbeschein für den Start
- Du kannst dein Profil kostenlos erstellen – in wenigen Minuten
Ob Mathematik, Englisch, Klavier, Excel oder Buchhaltung – du entscheidest, was du anbietest. So wird dein Nebenjob zu einer sinnvollen und erfüllenden Tätigkeit, die du ideal in deinen Berufsalltag integrieren kannst.
Du bist Student:in und suchst einen Nebenjob, der zu deinem Studienalltag passt? Dann lies unseren Artikel So findest du deinen passenden Studentenjob.
Fazit
Ein Studentenjob ist nicht bloß ein Mittel zum Zweck, um die Miete oder das nächste Festival zu finanzieren. Er kann viel mehr sein: ein Einstieg in die Berufswelt, ein Testfeld für deine Interessen und Fähigkeiten, und oft sogar der erste Schritt in Richtung deiner späteren Karriere. Denn: Berufserfahrung zählt – und die sammelst du nicht nur im Praktikum, sondern auch bei jedem Nebenjob, den du während deines Studiums machst.
Je nachdem, welchen Weg du wählst – ob im Verkauf, als Werkstudent:in in einem Unternehmen, als Aushilfe in der Gastronomie, bei der Kinderbetreuung oder als Online-Nachhilfelehrer:in – du lernst immer etwas dazu. Du wirst selbstständiger, sicherer im Umgang mit Menschen, und entwickelst ein besseres Gefühl dafür, wie du deine Zeit sinnvoll einteilst. Gerade in stressigen Prüfungsphasen ist es Gold wert, wenn du gelernt hast, Arbeit, Uni und Freizeit zu balancieren.
Ein weiterer Vorteil: Viele Arbeitgeber:innen schätzen Studierende, weil sie frischen Wind mitbringen, motiviert sind und schnell lernen. Wer sich engagiert zeigt, knüpft oft wertvolle Kontakte – sei es für eine spätere Bewerbung, ein Praktikum oder sogar eine Fixanstellung nach dem Abschluss.
Gleichzeitig kann ein Studentenjob auch eine Orientierungshilfe sein: Du merkst schnell, welche Tätigkeiten dir liegen – und welche eher nicht. So kannst du rechtzeitig gegensteuern, bevor du dich für eine Richtung entscheidest, die gar nicht zu dir passt. Manche finden durch ihren Nebenjob sogar ihre wahre Berufung – ganz nebenbei.
Und das Beste: In Zeiten von Remote Work und digitalen Plattformen musst du dafür nicht mal dein Zuhause verlassen. Mit Online-Jobs – wie etwa über Superprof – kannst du dein Wissen flexibel einsetzen und dabei völlig ortsunabhängig arbeiten.
Fazit: Ein Studentenjob ist eine echte Chance. Nutze sie, um Neues auszuprobieren, dich weiterzuentwickeln und deine Stärken gezielt einzusetzen. Du wirst überrascht sein, wie viel du nicht nur verdienst, sondern auch dazulernst.

Was darf ich in Österreich dazuverdienen?
So viel Nebenverdienst ist erlaubt – ohne Probleme mit Finanzamt oder Versicherung
Du hast einen Hauptjob und überlegst, dir nebenbei etwas dazuzuverdienen? Oder du bist geringfügig beschäftigt und möchtest wissen, wie viel noch drin ist? Dann bist du hier richtig. In diesem Beitrag erfährst du, wie viel du in Österreich steuerfrei oder ohne Nachteile dazuverdienen darfst, worauf du achten musst und ab wann ein Nebenverdienst Auswirkungen auf deine Steuern oder Sozialversicherung haben kann.
1. Geringfügigkeitsgrenze (Stand 2025)
Wenn du mit deinem Nebenjob nicht mehr als €518,44 pro Monat verdienst, gilt dein Einkommen als geringfügig. Du musst dann keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen, bist aber auch nicht über diesen Job versichert (du brauchst also z. B. eine Krankenversicherung über deinen Hauptberuf oder über die Familienversicherung).
2. Steuerfreigrenze & Hauptjob
Wenn du bereits einen vollversicherten Hauptjob hast, wird dein zusätzlicher Verdienst zu deinem Gesamteinkommen gerechnet. Verdient man durch den Nebenjob mehr als geringfügig, können Lohnsteuer und eventuell auch Sozialabgaben anfallen.
3. Mehrere Jobs gleichzeitig?
Du darfst auch mehrere geringfügige Jobs kombinieren. Aber Achtung: Sobald du insgesamt über die Grenze von €518,44 pro Monat kommst, werden Beiträge zur Sozialversicherung fällig – auch wenn jeder einzelne Job für sich geringfügig wäre.
💡 Tipp: Am besten dokumentierst du deinen Nebenverdienst sauber, z. B. durch Rechnungen oder Honorarnoten. So bist du beim Finanzamt auf der sicheren Seite.
Nebenjob und Steuer: Das musst du wissen
Wie du rechtlich korrekt nebenbei arbeitest – ohne böse Überraschung vom Finanzamt
Ein Nebenjob ist super – solange du deine steuerlichen Pflichten kennst. Denn je nach Jobform (selbstständig, unselbstständig oder freier Dienstvertrag) gelten unterschiedliche steuerliche Regeln. Wir erklären dir die wichtigsten Unterschiede:
1. Unsicher? Arbeitgeber führt Lohnsteuer ab
Wenn du einen Nebenjob auf Basis eines Dienstverhältnisses hast (z. B. bei einem Unternehmen oder einem Institut), kümmert sich dein Arbeitgeber in der Regel um die Lohnsteuer. In diesem Fall musst du selbst nichts tun – außer du hast mehrere Einkünfte, dann könnte eine Arbeitnehmerveranlagung verpflichtend werden.
2. Selbstständige Tätigkeit & Honorarnoten
Bist du selbstständig (z. B. als Nachhilfelehrer:in auf Honorarbasis), dann musst du deinen Verdienst selbst beim Finanzamt angeben – spätestens bei der jährlichen Einkommensteuererklärung. Bis zu €11.693 Jahresgewinn (2025) bist du steuerfrei – alles darüber muss versteuert werden.
Wichtig: Auch ohne Gewerbeschein kannst du als "neue Selbstständige:r" arbeiten – z. B. über Superprof.
3. Freier Dienstvertrag – was ist das?
Das ist eine Zwischenform zwischen selbstständig und angestellt. Du bist dabei nicht weisungsgebunden, bekommst aber Sozialversicherung über die SVA und bist pflichtversichert. Auch hier musst du deine Einkünfte selbst versteuern.
💡 Tipp: Am besten klärst du bei Jobbeginn, wie du steuerlich eingestuft wirst – das macht dir das Leben einfacher.
Auch im Alter sind Nebenjobs möglich – hier geht's zu Teilzeitjobs im Alter.

Geringfügig arbeiten – was bedeutet das?
Der Überblick für alle, die nur einen kleinen Nebenverdienst anstreben
Ein geringfügiger Job kann ideal sein, wenn du nur ein paar Stunden pro Woche arbeiten möchtest, dein Einkommen aufstocken willst oder zeitlich flexibel bleiben willst. Aber was bedeutet „geringfügig“ eigentlich – und was sind die Vor- und Nachteile?
1. Definition geringfügige Beschäftigung
Geringfügig bedeutet: Du verdienst nicht mehr als €518,44 pro Monat (2025) – unabhängig von der Stundenanzahl. Dabei kann es sich um einen Nebenjob, eine Aushilfe oder ein paar fixe Stunden pro Woche handeln.
2. Sozialversicherung: Ja oder nein?
Du bist über diesen Job nicht automatisch versichert. Das heißt: keine Kranken-, Unfall- oder Pensionsversicherung. Ausnahme: Der Arbeitgeber kann freiwillig eine Unfallversicherung anmelden – das ist aber nicht verpflichtend.
Wenn du bereits voll versichert bist (z. B. über deinen Hauptjob, die Schule oder Uni), brauchst du dir in der Regel keine Sorgen machen.
3. Lohnsteuer & Pflichten
Du musst keine Lohnsteuer zahlen, solange dein Gesamteinkommen unter der Steuerfreigrenze bleibt. Aber Achtung: Wenn du mehrere geringfügige Jobs hast, werden sie zusammengerechnet – und du kannst plötzlich versicherungspflichtig sein.
Fazit: Lieber auf Nummer sicher gehen
Ein Nebenjob kann sich auf jeden Fall lohnen – ob geringfügig oder nicht. Wichtig ist, dass du weiß, was erlaubt ist und wo du eventuell Pflichten hast. Mit etwas Planung lassen sich Steuern, Versicherung und Verdienst optimal abstimmen – ganz ohne böse Überraschungen.
Wenn du flexibel nebenbei arbeiten möchtest, ohne dich mit komplizierten Regelungen herumschlagen zu müssen, bietet dir Superprof eine einfache Möglichkeit: Nachhilfe geben, wann und wie du willst – mit Honorarnoten, ohne Gewerbeschein und mit absoluter Freiheit.
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